ACTA
28. Januar 2012 von
Felix
Kategorien: Internet
Tags: acta, bürgerrechte, internet, urheberrechte, zensur
Kategorien: Internet
Tags: acta, bürgerrechte, internet, urheberrechte, zensur
Heute vor 6 Jahren wurde die EU-Richtlinie verabschiedet, die ihre Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, in ihren Gesetzgebungen die Vorratsdatenspeicherung umzusetzen. In Deutschland wurde das letzte Gesetz, das diese Richtlinie umsetzen sollte, vom Verfassungsgericht gekippt. Allerdings ist das Thema damit auch in Deutschland noch immer nicht vom Tisch. CDU und SPD fordern sie immer wieder im “Kampf gegen Terrorismus”. Derzeit stemmt sich aber noch die FDP mit der aktuellen Justizministerin gegen ein neues Gesetz. Nichtsdestotrotz muss auch die EU Richtlinie wieder eingestampft werden, um auch in der Zukunft keine Vorratsdatenspeicherung nach Deutschland zu bringen und sie innerhalb der EU komplett abzuschaffen.
Dazu ruft heute der Aktionstag gegen die Vorratsdatenspeicherung auf.
CC BY-NC-ND 3.0 / Frans Jozef Valenta, Bonn
Mehr Informationen findet ihr bei Vorratsdatenspeicherung.de
Und für alle die der Meinung sind, sie hätten eh nichts zu verbergen: Klick
Kategorien: Internet
Tags: aktion, aktionstag, vds, vorratsdatenspeicherung
Ich habe in diesem Blog bereits mehrfach über Cloud-Lösungen berichtet. Insbesondere lege ich dabei immer wieder mein Augenmerk auf die Synchronisation von Dateien. Für mich persönlich ist das ein interessanter Punkt, da ich Daten habe, die ich gerne möglichst automatisch zwischen meinem festen Desktop-Rechner und meinem mobilen Laptop synchronisieren möchte.
Für diesen Zweck habe ich in der Vergangenheit Dropbox genutzt. Der große Nachteil hier, ist die mangelnde Datensicherheit, es findet keine Verschlüsselung statt und die Daten verschwinden nach “irgendwo”. Dazu kamen auch Berichte, dass durch einen Bug sogar mal alle Daten frei zugänglich waren, ein gruseliger Gedanke.
Nach diesem Worst Case habe ich nach Alternativen gesucht und bin auf Wuala gestoßen, welches ich bis vor kurzem auch intensiv genutzt habe. Hier werden die Daten vor dem Transfer verschlüsselt und landen so unzugänglich für andere in der Cloud. Bis vor kurzem wurden diese Daten sogar dezentralisiert bei gut erreichbaren Wuala-Clients gespeichert. Doch hier tat sich im alltäglichen Nutzen ein Nachteil auf: es ist ziemlich träge. Es reagiert langsam und Änderungen, besonders bei vielen kleinen Dateien, werden nur langsam übernommen.
Die perfekte Lösung für mich, wäre eine Cloud auf meinem eigenen dedizierten Server. Hier weiß ich wo meine Daten liegen und wer alles Zugriff dabei hat. Außerdem stünde mir hier “unbegrenzt” Speicher zur Verfügung. Und so habe ich bereits seit langer Zeit SparkleShare im Blick und nutze es neuerdings auch.
Also folgt hier eine kleine Vorstellung von SparkleShare:
SparkleShare ist eine freie offene Software. Derzeit steht der Client für Linux, Mac und neuerdings auch Android zur Verfügung. Auf der Server-Seite ist keine besondere Software von SparkleShare nötig. Hier wird ein herkömmlicher Git-Service genutzt. Wer einen eigenen Server hat, kann sich einen solchen Git-Service relativ einfach installieren. Bei den meisten Linux-Distributionen liegt Git in den Paketquellen. Wer allerdings keinen eigenen Server hat, kann auch öffentliche Git-Dienste benutzen, dazu zählen Github und Gitorious. Hier muss man allerdings beachten, dass seine Daten öffentlich zugänglich sind, wenn man einen kostenlosen Account nutzt. Doch am meisten Sinn, zumindest unter dem Punkt Datensicherheit, macht hier ein eigener Server. Wem die Datensicherheit auf dem eigenen Server noch nicht ausreicht, kann die Daten zusätzlich auch vor dem Transfer verschlüsseln. Doch hier verliert man die Vorteile von Git. Denn Git speichert nicht einfach nur die Dateien ab, sondern überwacht Änderungen und speichert eben diese, typisch für eine Versionsverwaltung. Damit gewinnt man vor allem Zeit beim Transfer. Sollte sich die Verschlüsselung als gut erweisen, wird sie künftig von Hause aus implementiert. Außerdem gibt es viele weitere nette Vorhaben bei SparkleShare. So gibt es beispielsweise ein Dashboard, das ein Webinterface à la Dropbox & Co zur Verfügung stellen soll. Des weiteren soll ein Windows-Client und eine iOS-App dazukommen.
Wer jetzt auch SparkleShare nutzen möchte, findet hier ein paar Installationsanleitungen für den Client unter Ubuntu und den eigenen Git-Server:
Kategorien: Internet
Tags: backup, cloud, dropbox, git, root server, Server, sparkleshare, sync, wuala
Im Sommer hatte Google seine eigene Social-Network-Plattform in einer öffentlichen Beta-Phase geöffnet. Der “Facebook-Killer” bekam den Namen Google+ und sollte seinem Konkurenten von nun an das Fürchten lehren. Zunächst konnten nur ausgwählte User sich anmelden und dabei den Funktionsumfang des sozialen Netzwerkes testen. Die Nutzer konnten dann phasenweise weitere Nutzer und Freunde einladen. Seit ein paar Tagen kann man sich nun auch ohne Einladung bei Google+ einladen, darauf weist auch die Google-Seite dezent hin.
Bereits in den ersten Wochen der Beta-Phase hatten sich 100.000ende Nutzer angemeldet. Google+ beeinflusst seit dem auch Facebook, momentan sind es zwar noch verhältnismäßig wenig Nutzer, aber die neuen Features und besseren Privatssphäreeinstellungen sind auch Facebook aufgefallen. Auch das System der Kreise aus Google+ versucht Facebook mittlerweile durch eigene verbesserte Listen und Abos nachzuahmen.
Die Vorteile und den positiven ersten Eindruck von mir findet ihr in diesem Artikel. Dort habe ich auch den Nutzungsumfang von Google+ beschrieben.
Wer nun neugierig geworden ist und sich gerne anmelden möchte, kann dies bei Google+ von nun an tun.
Übrigens ist es zumindest bei mir mit der Kommunikation in Google+ etwas abgeflaut, ich hoffe und vertraue aber darauf, dass sich das nun mit der Öffnung des neuen Netzwerkes wieder ändert. Außerdem sind nun auch erste API-Dienste möglich, die man bereits längere Zeit aus Facebook kennt.
Achja, und der +1 Button von Google erhält mit dem Nutzen von Google+ das zustäzliche Feature des sofortigen teilens im eigenen Google+-Stream.
Viel Spaß den neuen Usern!
Kategorien: Internet
Tags: +, beta, google, offen, social nets, social network, social networks
Vor einigen Wochen brach eine erneute Diskussion über die Facebook “like”-Buttons aus. Der Vorwurf: Der Facebook-Button würde Daten an Facebook übertragen und somit auch Informationen über Nicht-Mitglieder sammeln. Von Website-Betreibern wird sogar nun erwartet, die Buttons zu entfernen. Der Streit geht unterdessen weiter und Facebook behauptet, es würden keine Daten von Nicht-Mitgliedern gesammelt werden. Währenddessen habe auch ich darüber nachgedacht, was man machen könnte. Während ich noch beim Nachdenken war und die Ideen im Hinterkopf hatte, war man bei Heise ganz schnell. Dort hat man vor einigen Tagen eine sehr schöne Lösung präsentiert: Die 2-Click Buttons. Dieser Code bindet zunächst nur graue Buttons direkt von der eigenen Webseite ein, mit einem Klick, kann der entsprechende Button (Facebook, Twitter, Google +1) aktiviert und nachgeladen werden. Erst ab diesem Zeitpunkt besteht die Möglichkeit, dass die Daten an Dritte übermittelt werden. Gestern hat Heise den 2-Click-Code unter einer OpenSource-Lizenz veröffentlicht. Fleißige WordPress-Nutzer haben den Code sogar schon in hilfreiche Plugins gegossen:
Ich nutze das erste der beiden genannten Plugins und es funktioniert offenbar ohne größere Probleme. Der einzige negative Punkt im Moment ist, dass der Code nur in einzelnen Seiten, also nicht auf der Startseite mit mehreren Artikeln, eingebunden werden kann. Aber dies ist zunächst zu verkraften und evtl. ist dies ja künftig auch möglich. Neben dem Datenschutz gibt es einen weiteren positiven Nebeneffekt: Die Seite wird beim Start schneller geladen, da zunächst keine Buttons von Fremdseiten geladen werden müssen. Übrigens kann man die Buttons dauerhaft aktivieren, dazu genügt ein Klick und die Auswahl auf das Zahnrad-Symbol.
Was haltet ihr von dieser Lösung? Ich freue mich über Kommentare 
Update
Inzwischen ist es mit dem von mir verwendeten Plugin (Version 0.7.1) auch möglich, die Buttons auf der Artikelübersichtsseite – also der Startseite – anzuzeigen. Es gibt hier zwar noch einige Bugs, aber die Hauptfunktionalität ist offenbar gegeben.
Update
Mittlerweile – mit Version 0.20 – wurden zahlreiche Bugs behoben und eine Menge Features hinzugefügt. Die Buttons auf der Übersichtseite funktionieren nun problemlos, auch bei permanenter Aktivierung.
Kategorien: Internet
Tags: +1, 2-click, datenschutz, facebook, google, plusone, privacy, twitter
Ja wo leben wir denn? Die Netzphobie kennt scheinbar keine Grenzen. Nicht nur, dass man in den politischen Klassen unserer Gesellschaft offenbar keine Ahnung hat, wie das Internet eigentlich funktioniert und man permanent Vorratsdatenspeicherung und Internetsperren (mit Argumenten wie Kinderpornographie und Glücksspielsucht) fordert, ist nun das “Unabhängige Datenschutz-Landeszentrum” von Schleswig-Holstein auf die Idee gekommen, den einfachen Webseiten- und Blogbetreiber direkt zu belästigen. In einer merkwürdigen Mitteilung wird behauptet, der “gefällt mir” Button von Facebook würde gegen geltenes Datenschutz-Recht (hier ein Artikel zu den Fallstricken unseres Aktuellen Datenschutz-Rechts) in Deutschland verstoßen. Deshalb gibt man deutschen Webseitenbetreibern (bzw. Betreibern aus Schleswig-Holstein) eine “Frist” bis Ende September entsprechende Buttons zu entfernen. Der Button würde Daten direkt zu Facebook übertragen und man könne dort Profile auch von Nicht-Facebook-Nutzern anlegen. Offenbar ist es dieser großartigen Datenschutzbehörde entgangen, dass ganz offiziell und per Gesetz gebilligt, unsere Kontodaten und Fluggastinformationen in die USA übermittelt werden können, aber Facebook und sein Button ist hier der Feind. Dazu kommt die Tatsache, dass das ULD offenbar auch keine Ahnung von geltenden Gesetzen hat und mit Bußgeldern droht.
Wer aber dennoch “Angst” vor dem Facebook Button und dem Unternehmen in den USA hat, kann den Button von selbst auf allen Seiten deaktivieren und ausblenden. Flugs gegoogelt, springt beispielsweise diese Anleitung dabei heraus.
Ich werde den Facebook “gefällt mir” Button jedenfalls NICHT – zumindest vorläufig – von meiner Seite entfernen. In meinen Augen ist er eine Bereicherung zur Empfehlung und Verteilung von Interessen im Internet und in Sozialen Netzwerken.
Kategorien: Internet
Tags: datenschutz, facebook, like, uld
Kaum gab es Google+, gab es auch die Idee, wie man sein persönliches Google+-Profil doch mit einer eigenen Domain verlinken könnte. Genauer gsagt hatte Eisy die Idee, seinen Google+Account über meine-domain.de/+ zu verlinken. Eine gute Idee 
Mich persönlich störte dabei nur, dass ich dadurch nur Google+ verlinke, doch wenn ich das schon mache, möchte ich das auch für Twitter und Facebook tun. Auf die richtige Idee brachte mich dann IT-Runde mit den Links @ und fb neben +. Mittlerweile außerdem auch gesichtet bei Passy und für gut befunden. Ab heute also auch bei mir, schnelle Verlinkung über meine Domain:
Und jetzt noch ein kurzer Blick, wie das eigentlich funktioniert. Alles was man benötigt, ist eine .htaccess-Datei im root-Verzeichnis der Domain. Dort einfach folgenden Inhalt (angepasst an die eigenen Profile) einfügen:
# BEGIN Social Net Weiterleitungen #
Redirect 301 /+ http://www.google.com/profiles/TIIUNDER
Redirect 301 /@ http://twitter.com/tiiunder
Redirect 301 /fb http://www.facebook.com/tiiunder
# END Social Net Weiterleitungen #
Kategorien: Internet, Tipp
Tags: domain, facebook, google, htaccess, links, social networks, twitter
Mittlerweile gibt es immer mehr soziale Netzwerke, wie Twitter, Facebook und neuerdings auch Google+. Daneben existieren natürlich unzählige weitere. Diese Netzwerke sind für Blogger besonders praktisch, vor allem wenn man seine Artikel schnell und effizient verbreiten möchte. Daher ist mittlerweile fast jeder Blog mit Social Buttons für diese Netzwerke ausgestattet, mit denen man die Links direkt und ohne Umweg teilen kann. Das erfolgt entweder durch einen einfachen Klick auf “Gefällt mir”, “Tweet this” oder neuerdings eben auch “+1″ von Google (letzterer hat dabei direkte SEO Vorteile). Wem das Ganze aber nun im wahrsten Sinne des Wortes zu bunt und auch zu unübersichtlich wird, der kann sich mit Tools, wie AddThis behelfen. Darum soll es heute bei mir gehen, genauer gesagt um eine valide – also (X)HTML-konforme – Einbindung in eine Webseite.
Doch ganz kurz, was genau ist AddThis eigentlich? AddThis bietet nahezu alle Sozialen Netzwerke als Verbreitungsmöglichkeit an. Diese kann man entweder manuell festlegen oder sie werden automatisch vom jeweiligen Besucher erfasst. Wer zusätzlich einen AddThis-Account sein eigen nennt, kann seine geteilten Links außerdem statistisch erfassen und verfolgen. Alles in allem also eine praktische Sache. Letztlich muss man nur den von AddThis generierten Code einbauen oder gar das passende Plugin (z.B. für WordPress) benutzen. Dabei können auch direkt die original Buttons in den verschiedenen Designs genutzt werden, wie es auch bei mir aktuell zu sehen ist. Weiterlesen »
Kategorien: Internet
Tags: addthis, html, javascript, valide, wordpress, xhtml
Wer sich jetzt fragt, was Google+ ist und was die Frage soll, ob es besser ist, der hat die letzten Tage offensichtlich verschlafen oder sich nicht mehr im Internet blicken lassen, denn Google+ ist definitiv der Online-Trend der letzten Tage. Kurz: Google+ soll ein Facebook-Killer sein bzw. werden.
Aber von vorne:
Dass Google eine eigene Social Network Plattform entwickelt, was schon längere Zeit ein offenes Geheimnis, zumindest für diejenigen, die sich für die Materie interessieren. Nach – leider wohl missglückten Versuchen – Plattformen wie Twitter mit Hilfe von Google Buzz und Google Wave anzugreifen, ist nun die große Plattform Facebook im Visier von Google. Am Dienstag startete dann die Beta-Phase von Google+, so der Name des neuen Social Networks von Google. Bislang ist es so, dass man nur teilnehmen kann, wenn man eingeladen wird, z.B. von einem User, der bereits in Google+ vertreten ist. Google hat diese Möglichkeit allerdings immer wieder von neuem blockiert, um den Nutzerkreis erstmal relativ gering zu halten, es muss eben noch getestet werden. Aber dank Chris von LinuxUndIch konnte auch ich mich bei Google+ anmelden und die Pforten für Freunde und Bekannte von mir öffnen. So habe ich bereits in den ersten Tage fast 40 “Freunde” bei Google+ zusammen. Wobei – und das ist das Schöne an Google+ – man hier diesen Leuten eben nicht den Stempel “Freund” aufdrückt… Weiterlesen »
Kategorien: Internet
Tags: +, beta, einladung, facebook, fb, google, google plus, invite, plusone, social network
Es verbreitete sich wie ein Lauffeuer durch das Internet: Google hat nun die Beta-Phase für seinen Facebook-”Killer” Google+ gestartet. Aktuell kann man nur teilnehmen, wenn man von jemanden eingeladen wird (ich habe mich zwar schon für eine Einladung angemeldet, bisher aber nix erhalten). Aber so lange man noch nicht mitmachen darf kann, kann man sich in der Demo etwas umschauen. Ein interessantes Feature, wie ich finde, sind die sog. “Circles” (dt. Kreise). Hier kann man seine sog. Freunde besser abgrenzen, beispielsweise zwischen Familie, Freunde, Arbeit, Uni, Schule … und genau steuern, welche Information man in welchem Circle veröffentlicht. Etwas mehr zum Thema Google+ mit Bildern und Videos findet ihr z.B. hier.
Im Zuge des Ganzen, passt Google in den letzten Tagen langsam aber sicher sein komplettes Corporate Design an. Bereits vor zwei Tagen war die obere Leiste dran, die nun in schwarz gehalten ist.
Außerdem wurden im Laufe des gestrigen Tages die Services Google Maps, Google Calendar und Google Mail kleinen Schönheitsoperationen unterzogen.
Heute kamen weitere Änderungen der Google-Suche hinzu. So ist es jetzt unter anderem auch möglich, ein Hintergrundbild einzustellen (Link rechts unten bei Google) und die Leiste auf der linken Seite hat nun neue Farben erhalten. Außerdem scheint es mir so, dass man jetzt auch den Google +1 Button endlich in die deutschen Suchergebnisse einbaut. Vorhin habe ich ihn jedenfalls gesichtet, als ich eben ein Beispielbild machen wollte, war er aber leider wieder verschwunden
.
Wie auch immer, jedenfalls vollzieht Google offensichtlich – doch etwas schneller als von mir gedacht – seine Designänderungen und was soll ich sagen? Mir gefällt es 
Kategorien: Internet
Tags: corporate design, google, google plus, google plus one